K.K. Oecher Storm

               K.K. Oecher Storm

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Das Korps und seine Geschichte

 

Am 2. Weihnachtstag des Jahres 1881 wurde der Oecher Storm im Restaurant „Zum Klüppel“ am Holzgraben gegründet. Die erste Generalversammlung fand am 01. Januar 1882 beim Störmer Jupp Mertens in der Vaalserstrasse 8 statt. Der 1. Kommandant wurde Peter Hensen. Es gibt Unterlagen über karnevalistische Tätigkeiten des „Aachener Sturm“ in den Jahren 1864 bis 1866. Es ist anzunehmen, dass es sich bei dieser Gesellschaft um den späteren Oecher Storm handelte. Zu dieser Annahme fehlen leider nachweisende Unterlagen.
Der erste Höhepunkt des jungen Korps war am Sonntag, den 12. Februar 1882. Unter Beteiligung der Bevölkerung wurde in der Kaserne Jakobshöhe die Korpsfahne geweiht. Im Anschluss wurden ein Konzert und ein Ball veranstaltet. Am 11. Februar 1907 nahm der Oecher Storm auf dem Marientaler Kasernenhof in der Franzstrasse Aufstellung zum großen Marsch durch die Stadt. Anschließend setzte sich der Rosenmontagszug in Bewegung. Der Oecher Storm zog mit zwölf Gruppen mit und war am Ende des Zuges. Im Jahre 1911 fand der letzte Rosenmontagszug vor dem 1. Weltkrieg statt.

Bis zum Jahre 1927 ruhte das Karnevalsgeschehen. Die alten Störmer hielten im Freundeskreis Kontakt miteinander und ein im Archiv befindliches Protokollbuch gibt hierüber Zeugnis. Am 28. Oktober 1927 tagten die Störmer zur Generalversammlung. 1928 war das Korps auf 45 uniformierte Störmer angewachsen. 1929 nahm der Oecher Storm wieder am Rosenmontagszug teil und huldigte Prinz Karneval Ernst I. (Eisprinz) bei eisiger Kälte. 1934 tanzte die erste weibliche Marketenderin des Oecher Storm, Änne Küppers. Im Jahre 1935 bestand der Rosenmontagszug bereits wieder aus 111 Gruppen. Der Storm hatte die Zugnummern 107-111. Zu dieser Zeit hatte das Korps 53 uniformierte Mitglieder und Kommandant war Josef Kuckelkorn.

Franz Schillings, ein Neffe des Vorkriegskommandanten J. Kuckelkorn, ergriff die Initiative, um alles zu tun, das Traditionskorps „Oecher Storm“ wieder ins Leben zu rufen. Am 29. April 1956, im Bürgerstübchen, Rudolfstrasse, wurde die Versammlung, zur Wiedergründung, des Storms, abgehalten. Am Vatertag 1958 wurde die Anschaffung von Uniformen und Fahne beschlossen. Man entschied sich, bei den Uniformen, für die Form eines friderizianischen Reiterkorps. Die erste „Stormsitzung“ wurde am 10. Januar 1959 im Saal Kappertz abgehalten. Im Juli 1959 wurde das Korps beim Amtsgericht Aachen ins Vereinsregister eingetragen. In der Session 1959/1960 bekam das Korps erstmals eine singende Marketenderin, Trudi Schüller. 1965 konnte man sich erstmals in der Öffentlichkeit mit einem Musikzug vorstellen.

1975 wurde der Storm erstmals vom Trommler- und Pfeifer-Korps Loverich-Floverich begleitet. 1977 wurden diese Musiker vom Storm in Korpsuniformen gesteckt. Im Jahr 1976 konnte das Korps stolz auf 14 Reiter blicken. Im selben Jahr wurde ein neues Hauptquartier bezogen, „Zum Insulaner“ in der Bismarckstrasse. Das erste Musikalische Manöver fand am Karnevalssamstag 1979 am Kugelbrunnen statt. In der Session 1980/1981 war große Jubelsession, 100 Jahre Oecher Storm. 1983 veranstaltete man erstmalig eine Auftaktveranstaltung, in den Kurparkterrassen. Im Jahr 1985 bezog das Korps ihr neues, eigenes Domizil, dem Torhaus in der Goethestrasse. Alle Störmer hatten sich hier finanziell und körperlich eingebracht, um ein schmuckes Vereinsheim zu gestalten. Seit dem Jahr 1989 wurde dann der Storm vom Trommler- und Pfeiferkorps Aachen-Burtscheid begleitet. Am 30. März 1990 übergab der langjährige Kommandant Franz Schillings das Korps in die Hände von Willi Leymann. Zur Auftaktsitzung im November gab es eine, für ein Traditionskorps, fast revolutionäre Überraschung, das Korps hatte in Tanzgruppe, bestehend aus 10 jungen Frauen in Korpsuniform; die Garde war geboren.
In der Session 1992/93 hatte das Korps die Gelegenheit, bei der großen AKV-Fernsehsitzung beim Eröffnungsbild teilzunehmen. Im November 1993 gibt es erstmalig eine Auftaktsitzung bei Geulen. Das Korps erhält völlig überraschend den „Zentis-Kinder-Förderpreis“ für sein hervorragendes Engagement im Aachener Kinderkarneval. Dies war dann auch der Startschuss für eine aktive Kinderarbeit innerhalb der Korps. Karnevalssamstag 1994 gestalteten wir erstmals, mit der „Interessengemeinschaft Frankenberger-Viertel“, die Neumarkt-Sitzung, eine Open Air Veranstaltung. Das Wetter für die erste Veranstaltung war prächtig, Petrus muss ein Karnevalist sein. Das Jahr 1997 bescherte uns eine weitere Veranstaltung innerhalb der Karnevalszeit, einen Kinderkostümball. Dieser wurde erstmalig im Pfarrheim St. Fronleichnam durchgeführt. Zu dieser Veranstaltung gab es dann auch einen eigenen Kinderorden. Am 13. Februar 1999 wurde eine weitere Veranstaltung ins Leben gerufen, „Großer Storm-Kostümball“ im Saaltheater Geulen. Dieser wurde aber, aus wirtschaftlichen Gründen ein Jahr später wieder „beerdigt“. Mit Ende der Session 1998/99 wurde das Torhaus an die Stadt Aachen zurückgegeben, der Pachtvertrag war ausgelaufen und eine Verlängerung war mit zu vielen Auflagen verbunden.

5.) Das neue Jahrtausend:
In der Session 2000/2001 fand letztmalig eine Auftaktveranstaltung in der Kurparkterrassen statt, trotz Anpassung an die Moderne, mit den „Rain City Rollers“ war eine Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben. In diesem Jahr hat das Korps auch einen neuen Musikzug erhalten, der königliche Spielmannszug Walhorn (Belgien). Diese Musiker haben sich spontan bereit erklärt, für uns zu spielen und auch unsere Uniform anzuziehen. Die Reiterei findet im Jahre 2001 eine neue Heimat, die Manege Crombach in Kerkrade. Am 10. November 2001 veranstaltet das Korps einen kleinen karnevalistischen Auftakt der Storm-Familie mit geladenen Gästen im Saal Kommer. Diese Veranstaltung wurde teilweise im West 3 Fernsehen übertragen. Bei dieser Veranstaltung erhielten die Stormsoldaten von einem Sponsor neue Gewehre überreicht. Die Session 2001/2002 wäre, nach karnevalistischer Rechnung ein besonders Jahr gewesen, 11 x 11 Jahre Oecher Storm, aber bedingt durch die Nähe zum 125jährigen wurde hier auf große Feierlichkeiten verzichtet. Eine erwähnenswerte Besonderheit brachte die Session 2002/2003, hier wurde von vier Storm-Reitern die Spitze des Kinderzuges am Karnevalssonntag geritten. Durch den Innenminister des Landes NRW wurden alle Polizeireiterstaffeln aufgelöst und der Oecher Storm erklärte sich spontan bereit, diesen Part zu übernehmen.Kontakte über die Grenzen Aachens hinaus werden seit Jahren gepflegt: Zu den befreundeten Gesellschaften gehören: Prinzengarde Düsseldorf, Prinzengarde Duisburg, Prinzengarde der Stadt Willich, die K.G. „Fidelio“ Elsdorf, sowie die Gr. Kölner von 1882 e.V.

Die Session 2005/2006 stand ganz im Zeichen -125 Jahre K.K. Oecher Storm-
So gab es:
- einen Jubiläumsauftakt im Saal Kommer
- einen Jubiläumsempfang im Autohaus Thüllen
- eine Jubiläumssitzung im Saaltheater Geulen
- eine Jubiläums-Mundartmesse in St. Foilan
Abgeschlossen wurde das Jubiläumsjahr mit einem großen Fischessen.
Neben der lokalen Presse berichtete auch das WDR-Fernsehen in der Lokalzeit Aachen über das Jubiläum.

Mitte des Jahres 2007 ging auch die Ära des Kommandanten Willi Leymann zu Ende. In der Juniversammlung 2007 wurde ein neuer Generalstab incl. Kommandantur gewählt. Willi Leymann wurde dann in der Session 2007/2008 zum Ehrenkommandanten ernannt und im Rahmen eines Großen närrischen Zapfenstreichs auf dem Rathausvorplatz gebührend verabschiedet. Neuer Kommandant wurde für ein Jahr der ehemalige Prinz Karneval von 2005 Dirk III. Chauvistré. Aber nach nur einem Jahr wurde er durch Jürgen Begas abgelöst. Im Jahr 2010 fand man ein neues Domizil zu den Karnevalstagen in der Rose am Dom. Die Auftaktsitzung fand fortan im Mercure Hotel Aachen am Europaplatz statt.
In der Session 2011/2012 feierten wir ein kl. Jubiläum, -11 Jahre Zusammenarbeit mit dem kgl. Spielmannszug Walhorn (B).

Hans-Jürgen Begas führte das Korps dann bis Mai 2016. Unter Ihm nahmen nicht nur die Mitgliederzahlen zu, es gelang Ihm auch mit dem  Hotel Pulmann Aachen Quellenhof einen
neuen Sitzungsort zu finden, der zu Aachens Top Adressen gehört.
 
Mit Inga Dahlen und Marco Schmitz bekam der Storm ein Tanzpaar das fortan bei Auftritten
für regelrechte Begeisterungsströme sorgte und die Zuschauer von den Sitzen holt. Inga und Marco holten auch gleich beim Ball der Mariechen 2014 den 1.Platz.
 
Um mehr Flexibilität bei Auftrittsanfragen zu bekommen, gelang es dem Oecher Storm 2013 mit den Trompetenbläser Donnerberg und ab 2014 mit dem Musikverein Harmonie Kalterherberg weitere Musikzüge an seine Seite zu binden.
Die Harmonie Kalterherberg wurde 2015 dann auch in Storm Uniformen eingekleidet sodass 120 Uniformierte bei Auftritten keine Seltenheit mehr sind.
Während dieser Zeit zog es den Oecher Storm auch zurück in das einstige Hauptquartier, dem „Insulaner“ in die Bismarckstraße Aachen.
 
Seit 2016 wird das Korps von Kommandant Bernd Schaefer geführt, der zuvor lange Jahre als Vizekommandant tätig war.
Um ihn herum arbeitet sowohl in der Kommandantur als auch im Generalstab ein junges engagiertes Team, das jederzeit auf Unterstützung der
„altgedienten“ Mitglieder und des Ehrenkorps zurückgreifen kann.